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Die Bibliothek des Stiftes Lilienfeld III

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Die mittelalterliche Schreibstube

Im Nekrologium (Totenbuch) des Stiftes sind im Mittelalter mehrere Brüder als Skriptores verzeichnet. Besonders hervorzuheben sind die Werke des Christan von Lilienfeld (Ende 13., Beginn 14. Jahrhundert) und die seines jüngeren Mitbruders Ulrich von Lilienfeld.

Christan kann heute als bedeutender Autor des ausgehenden Mittelalters bezeichnet werden. Er hinterließ Prosa und Versdichtungen mit geistlichem, moralischem und didaktischem Inhalt, die heute noch in den Handschriften 137, 143, 144 und 145 der Stiftsbibliothek erhalten sind.


Ulrich verfasste nach seiner Amtszeit als Abt (1345 bis 1351) die "Concordantiae caritatis" (Cod. 151), eine reich bebilderte Handschrift nach dem Typus der Armenbibeln.
Ausführliche Informationen über dieses typologische Werk hier:
[Concordantiae caritatis]

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Bischof Ambrosius am Schreibpult
Aus den Concordantiae caritatis des Ulrich von Lilienfeld, 14. Jh.